Rauchmelder, retten Leben...

Als Rauchmelder oder Brandmelder bezeichnet man hierzulande alle Geräte, die im Falle eines Brandes aufgrund von Rauchentwicklung in privaten Wohnungen ebenso wie in öffentlichen Einrichtungen Alarm auslösen können und dadurch vor einem Brand rechtzeitig warnen.

Die Gefahr durch Wohnungsbrände wird noch immer unterschätzt, denn 95% aller Todesopfer durch Wohnungsbrände hätten verhindert werden können wenn Rauchmelder vorhanden gewesen wären.

Noch immer bergen kleine bis kleinste Zündquellen das Potenzial, unbemerkt und schnell einen großen Brand auszulösen. Feuer ist genau deswegen so gefährlich und unberechenbar, weil man die Geschwindigkeit und Fläche seiner Ausbreitung nur allzu leicht unterschätzt. Schnell kann deshalb ein Brand so übergreifend werden, dass ein handelsüblicher Feuerlöscher längst nicht mehr ausreicht. Genau hier kommen Rauchmelder ins Spiel.


Warum sind Rauchmelder so wichtig?

Rauchmelder funktionieren ähnlich wie ein Frühwarnsystem, das heißt: Schon unmittelbar im Entstehen eines Brandherdes in der Wohnung, greift der Schutz des Rauchmelders. Bereits eine kleine Menge gefährlichen Rauchs - zum Beispiel durch eine umgekippte Kerze - reicht, um das Alarmsignal auszulösen. Somit informiert dann die Sirene des Rauchmelders alle, die das akustische Signal im Umkreis hören können.

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Der Rauchmelder schlägt Alarm - was nun?

Entschließen Sie sich zur Absicherung des Hauses durch die Installation von Rauchwarnmeldern, kann es sinnvoll sein, sich nach dem Funktionstest Gedanken darüber zu machen, wie Sie im Falle eines Falles reagieren Können. Natürlich bringt selbst der beste Brandmelder oder Rauchwarnmelder nichts, wenn im Haus keine Feuerlöscher vorhanden sind. Brandschutz ist mit Brandmeldern und/oder Rauchmeldern alleine nicht erledigt. Ein Feuerlöscher sollten mindestens auf jeder Etage vorhanden sein, bei größeren Häusern natürlich am besten mehrfach.

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Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?

Das Funktionsprinzip eines klassischen Rauchmelders – auch optischer Rauchmelder genannt - ist relativ einfach, besitzt allerdings auch seine Grenzen. Diese wollen wir Ihnen hier im Einzelnen und zum allgemeinen Verständnis erläutern:

Sicherlich unterscheiden sich die einzelnen Modelle der jeweiligen Hersteller im Aufbau eines Rauchwarnmelders – die grundsätzliche Funktionsweise ist jedoch bei fast allen Modellen gleich. Damit der Rauchmelder überhaupt Alarm schlagen kann, muss dieser den Rauch im Falle eines Brandes natürlich irgendwie erkennen können. Dies geschieht durch die sogenannte Rauchkammer, die zeitgleich auch das Herzstück eines jeden optischen Rauchmelders bildet. Aufgrund der seitlich angebrachten Kaskaden kann zwar Raumluft eindringen, Insekten oder andere ähnlich große Partikel dagegen, haben keine Chance versehentlich in den Rauchwarnmelder einzudringen und können somit auch keinen Fehlalarm auslösen. 

Um einen Alarmton aussenden zu können, benötigt der optische Rauchwarnmelder noch einen Sender und einen Empfänger. Den Sender stellt eine Diode (Infrarotdiode) dar, die das Licht an den Empfänger (Fotodiode) sendet. Die Infrarotdiode (Sender) sendet dauerhaft und in regelmäßigen Abständen Lichtsignale bzw. einen Impuls. Solange es jedoch nicht tatsächlich brennt, empfängt die Fotodiode aufgrund ihrer Position dieses Signal nicht. Das liegt daran, dass die Lichtsignale einen Reflektor - im Falle eines Brandes sind dies die Rauchpartikel – benötigen, um das Lichtsignal bis zum Empfänger übertragen zu können. Erst wenn es zu der eben genannten Reflektion des Lichtes kommt, kann der Empfänger dieses an einen speziellen Prozessor weiterleiten, welcher das Signal auswertet und Alarm auslöst.


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