Brandschutzhelfer...

Die rechtliche Verpflichtung zur Bereitstellung von Brandschutzhelfern ergibt sich aus  § 10 ArbSchG sowie aus Abschnitt 6.2 der ASR A2.2. Unternehmen sind verpflichtet eine ausreichende Anzahl an Brandschutz- und Räumungshelfern auszubilden. Dies sind in der Regel 5% der Beschäftigten – bei erhöhter Brandgefahr sind mehr erforderlich. Auch bei Schichtbetrieb und Abwesenheit muss eine ausreichende Anzahl an Brandschutzhelfern anwesend sein. 

Dies ändert sich mit der kürzlich erschienenen DGUV Information 205-023 (früher BGI 5182): Hier wird erstmals der Brandschutzbeauftragte als „fachkundige Person“ zur Ausbildung von Brandschutzhelfern genannt - somit ergibt sich die Möglichkeit, dass der Brandschutzbeauftragte Brandschutzhelfer im eigenen Betrieb selbst ausbildet und somit enorme Ausbildungskosten einsparen kann.

Welche Aufgaben muss der Brandschutzhelfer erfüllen?

Der Brandschutzhelfer ist nicht primär für das Löschen eines Brands zuständig – mit der Ausnahme von Entstehungsbränden, soweit für den Brandschutzhelfer keine Eigengefährdung vorliegt. Der Brandschutzhelfer sorgt darüber hinaus für eine gesicherte Evakuierung des Unternehmens im Falle eines Brandes, fungiert als Einweisung und Ansprechpartner für die Feuerwehr und ist eine wichtige Unterstützung bei dem vorbeugenden Brandschutz im Unternehmen. Eine Benennung des Brandschutzhelfers setzt eine entsprechende Ausbildung voraus. Aktive Feuerwehrleute, die eine feuerwehrtechnische Grundausbildung als Truppmann oder Truppfrau abgeschlossen haben, können ohne diese zusätzliche Ausbildung als Brandschutzhelfer eingesetzt werden.

 

Welchen Inhalt hat die Ausbildung zum Brandschutzhelfer?

Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer umfasst viele Teilbereiche des Brandschutzes. Sie lässt sich in einen praktischen und in einen theoretischen Teil gliedern. Die Ausbildungsthemen enthalten:

die Grundzüge des vorbeugenden Brandschutzes

Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation

die Wirkungs- und Funktionsweise von Einrichtungen zum Feuerlöschen

Gefahren durch Brände Verhalten im Falle eines Brandes Praktische Übungen mit Einrichtungen zum Feuerlöschen.

Während die ersten fünf Themenschwerpunkte den theoretischen Teil bilden, verbleibt der sechste Schwerpunkt ganz der praktischen Handhabung vorbehalten. Für den theoretischen Teil sind mindestens zwei Unterrichtsstunden (jeweils 45 Minuten) vorgesehen, während der praktische Teil entscheidend von der Stärke der unterrichteten Gruppe abhängt. Aber dies sind nur Richtwerte; enthält das Unternehmen spezielle Besonderheiten, die sich auf das Thema Brandschutz auswirken, ist auch eine längere Schulung angemessen. Auch die Ausbilder müssen über eine Fachkunde und Qualifikation verfügen. Der Gesetzgeber und die Unfallkasse fordern vom Ausbilder:

ein abgeschlossenes Studium in der Fachrichtung Brandschutz oder

Brandschutzbeauftragte mit Prüfschein

Fachkraft für Arbeitssicherheit mit einer Ausbildung im Bereich Brandschutz

Mitglieder der Feuerwehr mit wenigstens einem abgeschlossenem Lehrgang „Gruppenführer“.

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