Sowohl bei der Installation als auch dem Betrieb von Brandmeldeanlagen sind eine ganze Reihe von rechtlichen Normen und Gesetzmäßigkeiten zu beachten. Darüber hinaus können individuelle bauaufsichliche Forderungen diese ergänzen.

Neben vertragsrechtlichen Grundlagen (z. B. BGB) sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaften, Versicherungen, der gesetzlichen Unfallkassen und insbesondere die Musterbauordnung (MBO), die Landesbauordnungen (LBO) sowie verschiedene Sonderbauordnungen zu beachten. Beispiele für letztere sind u. a. die Beherbergungsstättenverordnung oder die Verordnungen und Richtlinien für Krankenhäuser und Alten- und Pflegeheime.

Diese allgemeinen Verordnungen legen in aller Regel fest, in welchen Objekten sicherheitstechnische Anlagen, wie bspw. Brandmeldeanlagen, verbaut werden müssen. Die detaillierte Ausprägung sowie konkrete Anforderungen werden im Rahmen der einzelnen Baugenehmigungen für ein Objekt definiert. Hier kann die zuständige Baubehörde weitere Vorgaben für sicherungstechnische Maßnahmen und Anforderungen an die Brandmeldeanlage stellen. Eine frühzeitige Abstimmung mit der zuständigen Baubehörde ist daher in jedem Fall zu empfehlen.